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Signatura
Institut für Graphologie

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22846 Norderstedt
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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Sind die Selbstlernkurse von Signatura bei der ZfU zertifiziert?

Nein - es handelt sich bei dem Angebot nicht um Fernunterricht im Sinne des Gesetzgebers. Das Gesetz definiert Fernunterricht als räumlich getrenntes Lernen, bei dem der Lehrende den Lernerfolg überwacht (§ 1 FernUSG). Beim Selbstlernkurs von Signatura überwachen Sie den Lernerfolg selbst. Der Lernende bestimmt Lerntempo, Lernsystematik und letztlich also auch den Lernerfolg. Dabei steht Ihnen die Lernplattform als motivierendes Hilfsmittel zur Verfügung. Dort erhalten Sie in zahlreichen vorgefertigten Tests ein automatisiertes feedback über Ihren Lernstand. Den Lernprozess an sich überwachen und gestalten Sie also vollkommen unabhängig und selbstständig. Diese Art des selbstgesteuerten Lernens ist wesentlich erfolgversprechender als ein "überwachter Lernerfolg". Unsere Erfahrungen der letzten Jahre bestätigen uns in dieser Hinsicht.

Ist eine Umstellung auf Fernunterricht und damit eine Zertifizierung durch die ZfU beabsichtigt ?

Nein - aus mehreren Gründen nicht.

Der Selbstlernkurs von Signatura wird ständig erweitert und angepasst. Gegenwärtig kommt mehr als einmal pro Jahr ein neues Lernmodul hinzu, das den Teilnehmern kostenlos zugute kommt. Mit jeder Erweiterung wäre eine erneute Lizenzierung fällig. Hinzu kämen der Verwaltungsaufwand sowie der ständige Schriftwechsel mit der ZfU. Außerdem ist davon auszugehen, daß bei der ZfU kein Experte in Sachen Graphologie vorhanden ist, der unabhängig und fachkundig urteilen könnte.

Eine Zertifizierung bei der ZFU führt in der Regel dazu, dass Fernkurse nicht mehr in einem besonderen Umfange ständig weiterentwickelt und verändert werden können. Dies widerspricht grundsätzlich dem Ansatz einer lebensphilosophisch ausgerichteten Graphologie - und die Wurzeln der deutschen Graphologie liegen in der Lebensphilosophie.  

Weiterhin ist es nicht einzusehen, daß der Fernunterricht in Deutschland einer engen staatlichen Kontrolle unterliegt, während für ein Schulungsunternehmen vor Ort der Gewerbeschein genügt. Prof. Dr. Michael Kerres (Ruhruniversität Bochum) ist sogar der Ansicht, "dass das alte Fernunterrichtsschutzgesetz die neue Bildungsökonomie schlicht nicht mehr abbildet, ja in unangemessener Weise behindert."

Sicherlich ist eine qualitative Kontrolle der Fernkursangebote zu begrüßen. Der Selbstlernkurs von Signatura hat sich jedoch über Jahre bewährt. Es gibt unseres Wissens derzeit weltweit kein umfangreicheres Angebot (> 1.800 Seiten Studienmaterial). Kein anderer Kurs im Bereich der Graphologie verbindet derart die Graphologie mit der modernen Persönlichkeitspsychologie (Eysenck, Cattell, 16-PF, Big Five).

Ist Graphologie eine Wissenschaft?

Ja - allerdings ist dabei zu berücksichtigen, daß es keine allgemeingültige Definition von Wissenschaft gibt. Ganz allgemein gesagt ist Wissenschaft „Der Bestand des Wissens unserer oder einer früheren Zeit“. Weitgehend einig ist man sich heutzutage darin, dass es keine endgültigen Erkenntnisse im Sinne unumstößlicher Wahrheiten gibt. Daher spricht man, wenn es um die Frage geht, ob eine Theorie wissenschaftlich richtig ist, nicht mehr von „Verifizierung“ sondern von „Falsifikation“. Eine Theorie ist also nicht „wahr“, sondern wird als „vorläufig wahr“ angenommen, eingedenk der Möglichkeit, daß irgendwann eine andere Sicht der Dinge entsteht. Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß da einerseits die Naturwissenschaften sind und andererseits die Geisteswissenschaften. Erstere bemühen sich um so genannte „Objektivität“, die im strengen Sinne gar nicht existiert, weil sie von der „Subjektivität“ nie völlig trennbar ist. Die Graphologie ist vor allem Geisteswissenschaft.

Wird Graphologie an Universitäten gelehrt?

In der ersten Hälfte des Jahrhunderts gab es in Deutschland mehrere Universitäten, an denen Graphologie gelehrt wurde (Hamburg, Freiburg, etc). Gegenwärtig wird zum Beispiel an der Universität Leipzig wieder verstärkt in diesem Bereich geforscht. In Frankreich und Italien gibt es diverse Universitäten, an denen Graphologie Studienthema ist.

Gibt es neuere Untersuchungen zur Validität der Graphologie?

Z. B. die „Untersuchung zur Übereinstimmung von Graphologenurteil und psychometrischen Persönlichkeitstests“ von Guthke u. a. (Zeitschrift für Personalpsychologie 4/2002). Die Autoren kommen dort zu dem Schluß, daß „Graphologenurteile potentiell … interessante, da nicht so leicht verfälschbare, Zusatzinformationen für den Diagnostiker darstellen.“

Ist die Ausbildung zum Graphologen staatlich geregelt?

Nein. Die Berufsbezeichnung „Graphologe" unterliegt keiner irgendwie gearteten staatlichen Kontrolle oder Regelung. Immobilienmanager, Webdesigner, System-Operator, Anlageberater, Consulter, Unternehmensberater, Dozent sind Beispiele für einen ständig wachsenden Pool freier Berufe, der keinem staatlichen Reglement nahesteht. Die Tendenz geht ohnehin in die Richtung, daß die Qualität einer Ausbildung eher mit dem Namen der ausbildenden Institution verbunden ist als mit dem Berufsnamen an sich.

Welche Voraussetzungen muß ich mitbringen, um eine Ausbildung zum Graphologen beim Institut für Graphologie, Signatura, beginnen zu können?

Empfohlene Voraussetzungen sind: Mittlere Reife und abgeschlossene Berufsausbildung oder Abitur. Es handelt sich dabei aber, wie gesagt, um eine Empfehlung. Denn im Einzelfall ist auch eine darunter liegende Qualifikation ausreichend. Wichtiger als auf dem Papier dokumentierte Abschlüsse sind Kompetenzen in den Bereichen Rechtschreibung und Ausdruck. Man sollte sprachsicher und sprachrichtig formulieren können. Weiterhin sollte man die Bereitschaft, viel zu lesen, mitbringen. Ebenso ist ein gewisses Interesse, sich in Bereiche von Psychologie und mit gewissen Abstrichen auch in solche der Philosophie einzulesen, mitzubringen.

Was kann ich mit einem fundierten Wissen im Bereich Graphologie anfangen?

Zunächst einmal verbessern Sie ihre Menschenkenntnis. Davon profitiert jeder, sei es im privaten oder beruflichen Bereich. Wenn Sie in der Lage sind, aus der Handschrift eines Menschen Charaktereigenschaften herauszulesen, eröffnet sich Ihnen ein weites Feld der Möglichkeiten. Unsere Kurse werden von Mitarbeitern aus dem Personalbereich, von Pädagogen, Psychologen, Therapeuten, aber auch von interessierten Menschen belegt, die ihren Horizont erweitern und ihre Kompetenzen im Umgang mit sich und anderen verbessern wollen.

Wie soll ich mir den Ablauf der Prüfung vorstellen?

Zunächst ist ausdrücklich darauf zu verweisen, dass die Prüfung völlig unabhängig vom Kurs zu verstehen ist. Es ahndelt sich um eine Prüfung, die auch und gerade für Selbstlerner und Autodidakten vorgesehen ist. Sie können die Prüfung also auch belegen, ohne zuvor den Kurs gebucht zu haben. 

Die Prüfung ist keine Präsenzprüfung, sondern eine Fernprüfung. Sie erhalten die Aufgaben dann per Email oder per Postsendung. Die Prüfung besteht aus einer Vielzahl offener Fragen zum Thema Graphologie und Psychologie, die Sie in aller Ruhe bearbeiten können. Außerdem gilt es, zu mehreren übermittelten Schriftbeispielen Deutungen und Gutachten zu formulieren. Insgesamt haben Sie für die Prüfung 14 Tage Zeit. Bei der Prüfung handelt es sich um eine unanhängige Abschlussprüfung. 

Welche Bücher sind für Anfänger (auch begleitend zum Kurs) als Einführung in den Themenbereich Graphologie besonders geeignet.

Dirks - Die Handschrift
Känzig - Graphologie
Cobbaert - Graphologie
Lüke/Lang - Graphologie für Einsteiger
Beer - Graphologie, Handschrift ist Herzschrift

Einige der oben genannten Bücher sind wahrscheinlich über den Buchhandel nicht mehr erhältlich Es stellt aber in der Regel kein Problem dar, das eine oder andere der genannten Werke antiquarisch über das Internet zu erwerben. Wenn es Probleme gibt, wenden Sie sich an uns. Auch wir haben eine gewisse Auswahl der oben und unten genannten Werke, die über uns bezogen werden können.

Welche Bücher sind für Fortgeschrittene (auch begleitend zum Kurs) geeignet?

Pfanne - Lehrbuch der Graphologie
Müller/Enskat - Graphologische Diagnostik
Lüke - Das große Handbuch der Graphologie
Pokorny - Psychologie der Handschrift
Teiliard - Handschriftendeutung
Pophal - Graphologie in Vorlesungen, Bd. I - III
Sonnemann - Graphologie, Schriften Bd. I
Wallner - Lehrbuch der Schriftpsychologie

Welche als klassisch geltenden Werke der Graphologie sind besonders empfehlenswert?

Klages - Handschrift und Charakter
Pulver - Symbolik der Handschrift
Pophal - Die Handschrift als Gehirnschrift
Heiss - Die Deutung der Handschrift

Sie nennen viele Bücher als Basislektüre. Welches Buch ist Ihrer Meinung nach das beste und gleichzeitig prägnanteste, welches faßt das Wesentliche in einprägsamer Form zusammen?

Känzig - Graphologie
manchmal auch unter dem Titel:
Känzig - Mensch und Graphologie
(leider nur noch antiquarisch erhältlich)

Gibt es im Internet ähnlich umfangreiche Fernkurse oder Selbstlernkurse wie jenen des Instituts für Graphologie?

Nein.

Beim Institut für Graphologie dauert die Ausbildung zum Graphologen etwa 14 Monate, bei anderen Institutionen oder Verbänden zum Teil mehrere Jahre. Wie erklärt sich dieser Unterschied?

Es ist unserer Ansicht nach sehr wohl möglich, die Schriftdeutung bei entsprechendem Einsatz und Verständnis oder bei hinreichender Vorbildung und Neigung innerhalb von 14 Monaten oder sogar in einem noch kleinerem Zeitraum zu erlernen. Ein langjähriges Studium ist dazu nicht unbedingt erforderlich, wenngleich es nötig ist, die erworbenen Kenntnisse weiter zu festigen und zu vertiefen - ein Prozess, der durchaus Jahre in Anspruch nimmt..

Die monatliche Zahlungsweise ist erheblich teurer als die Einmalzahlung. Warum ist das so?

Der Aufwand (Verwaltung, Abgleich, Schriftverkehr, usw. ) für die monatliche Zahlung ist enorm. Wir möchten unsere Zeit vor allem für die Unterstützung der Studierenden und die Weiterentwicklung des Selbstlernkurses verwenden.

Worin besteht der Unterschied des Lehrganges von Signatura zu anderen Lehrgängen?

Der Selbstlernkurs des Instituts für Graphologie ist vom Lehrmaterial her betrachtet der umfangreichste Kurs weltweit. Es gibt unseres Wissens keinen anderen Kurs, in deutscher oder in einer anderen Sprache, der den Teilnehmern mehr als 1500 Seiten Lehrmaterial bietet.

Ein weiterer besonderer Aspekt besteht darin, daß Themen behandelt werden, die in der Fachliteratur bisher noch nicht thematisiert wurden (Graphologie und moderne Persönlichkeitsinventare). Andere Themen wiederum werden in einer Ausführlichkeit beschrieben, wie sie derart in keinem Lehrbuch verfügbar sind (Analyse der Unterschrift, Geschichte der Graphologie, Eindruckscharakter und Handschrift, Persönlichkeitstests und Graphologie etc.).

Ich kann mir kein rechtes Bild von der Diplom-Prüfung im Bereich Graphologie machen. Können Sie mir ein konkretes Beispiel nennen?

Prüfungsthema "Minderwertigkeitsgefühle und die Zeichen in der Handschrift"

Vorgehensweise:

1. Definition des Begriffs "Minderwertigkeitsgefühle" nach A. Adler. Nähere Beschreibung der Symptomatik unter Einbeziehung von Primär- und möglicherweise auch Sekundärliteratur.

2. Darstellung der in der graphologischen Literatur in diesem Zusammenhang beschriebenen Schriftzeichen unter Nennung der zugehörigen Autoren (genaue Quellenangaben).

3. Kritische Betrachtung von Punkt 2. Sind die dem Minderwertigkeitsgefühl zugeordneten Schriftzeichen nachvollziehbar? Ergeben sich Widersprüche? In welcher Hinsicht stimmen alle Autoren überein? Wo nicht? Sind Ergänzungen, d. h. eigene Erfahrungen, Analogiebildungen möglich?

4. Veranschaulichung des Themas anhand ausgewählter Handschriften (10 oder mehr). Inwiefern zeigen sich in den Handschriften Minderwertigkeitsgefühle und in welcher Ausprägung? Zuordnung der Schriftzeichen zu den Handschriften und (kurze) Interpretation. Bei den Handschriften kann es sich um Originalhandschriften aus dem eigenen Fundus oder, wenn diese nicht verfügbar sind, auch um Handschriften Prominenter handeln. Letztere sind meist mit etwas Suchaufwand im Internet zu finden (Google, Bilder).

5. Beachtung der allgemeinen Regeln bei der Produktion einer wissenschaftlichen Arbeit (Zitate kenntlich machen, genaue und vollständige Quellenangaben, sprachlich einwandfreie Darstellung - um
das Wichtigste zu nennen.)

 


"Es ist nicht zu wenig Zeit,
die wir haben,
sondern es ist zu viel Zeit,
die wir nicht richtig nutzen."

Seneca

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